Devisen, FX, Foreign Exchange oder einfach Forex sind Begriffe, die den Handel mit verschiedenen Währungen beschreiben. Mit einem Tagesumsatz von weit über 1,5 Billionen US-Dollar ist der Forex-Markt der mit Abstand größte und liquideste Handelsplatz der Welt. Die meisten Forex-Trades werden von Privatpersonen und Firmen ausgeführt und sind spekulativer Natur. Lediglich ein geringer Prozentsatz der Marktaktivität repräsentiert die notwendige Währungskonvertierung der Regierungen und Unternehmen.
Im Gegensatz zum Aktienmarkt wird beim Forex-Handel nicht über zentrale Börsenplätze gehandelt. Vielmehr spricht man hier von einem „Interbanken-Markt„. Wenn ein Forex-Trade abgewickelt wird, kommen die jeweiligen Kontrahenten entweder direkt per Telefon oder über das weltweit verbreitete, elektronische Netzwerk zusammen. Die Hauptzentren für den Handel sind Sydney, Tokio, London, Frankfurt und New York.
Durch die globale Verteilung dieser Zentren ist ein Handel rund um die Uhr (also zu jeder Tageszeit) gewährleistet. Ein Forex-Trade ist immer das zeitgleiche Kaufen der einen Währung und das Verkaufen der anderen Währung. Die Kombination der Währungspaare für dieses Geschäft wird auch als „Cross“ bezeichnet (z.B. Euro/US Dollar oder Brit. Pfund/Yen). Die am meisten gehandelten „Crosses“, wie EUR/USD, USD/JPY,
USD/CHF oder GBP/USD, sind die so genannten „Majors“.
Einführung CFDs, Futures und Devisen – Forex-Handel
Veröffentlicht August 21, 2008 Uncategorized Hinterlasse einen KommentarTags: cross, crosses, Foreign Exchange, Forex-Handel, Interbanken-Markt, majors
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